The title of this article sounds completely morbid to an American, but to a German it sounds like a great way to spend a summer evening. It’s not because we have such different preferences, it is because Germans are adopting our language without bothering to ask anyone of us who really speaks it, if what they are saying is gibberish. It’s kind of like how the Chinese with immigration-background in America pay someone to professionally print out their menus and name tags of dishes on the sneeze guards at buffets, but can’t be hassled to ask one of the 250 million native English speakers here to proof read it first.
Someone who speaks better Italian than we do wrote an article mentioning the deutschification of “public viewing”, which in English would refer to general access to see the dead body of a famous person before the burial. In German “Public Fyooing” now refers to watching soccer on a big TV for free with 500 or more people.
We’re not sure exactly what the correct English term for this type of occurrence would actually be, but surely the German language is expressive enough to come up with its own term for this type of event. Since the Germans make up English words, we have made up some for the Germans to choose from:
- Mitguckgelegenheit
- Endlichmalpatriotismuszeigendürfen
- Knappbeikassekannnichtinderkneipezuschauen
Feel free to add your own new contrived German in the comments. Or since the English term “public viewing” is already taken, feel free to throw in a new English term that’s not related to death like the rest of the Germans’ adopted English words.
If your entry gets published in Duden, we’ll send you an awesome T-Shirt.
deutsche Übersetzung für Astrid ein/ausblenden
Servus Astrid!
Hier die Übersetzung, heute von Melanie (danke Dir Melanie, übrigens):
Schnapp dir nach der Schießerei einen Leichensack und dann ab zur Aufbahrung.
Die Überschrift dieses Artikels klingt in amerikanischen Ohren sehr makaber, aber für Deutsche hört sich das nach einem tollen Sommerabend an. Das liegt nicht daran, dass wir so unterschiedliche Vorlieben hätten, sondern daran, dass die Deutschen sich unsere Sprache aneignen ohne einen von uns, die wirklich Englisch sprechen, zu fragen, ob das, was sie von sich geben, vielleicht Kauderwelsch sein mag. Das ist ungefähr so wie mit den Chinesen mit Migrationshintergrund in Amerika, die gutes Geld dafür ausgeben, ihre Speisekarten und Etiketten für die Büfetts professionell drucken zu lassen, aber vorher nicht auf die Idee kommen, einen der 250 Millionen Muttersprachler hier darum zu bitten, einmal einen Blick darauf zu werfen.
Jemand, der besser Italienisch kann als wir, hat einen Artikel geschrieben, in dem die Deutschifikation von „Public Viewing“ erwähnt wird, womit man im Englischen die öffentliche Aufbahrung der Leiche eines berühmten Menschen vor der Beerdigung bezeichnet. Auf Deutsch bedeutet „Paplik Fjuing“ jetzt, auf einem großen Fernseher mit 500 oder mehr Leuten kostenfrei Fußball zu gucken.
Wir wissen nicht genau, was denn eigentlich das richtige englische Wort für ein solches Vorkommnis wäre, aber die deutsche Sprache müsste doch ausdrucksstark genug sein, selbst ein geeignetes Wort für so eine Veranstaltung bieten zu können. Wir haben ein paar Vorschläge zusammengestellt, von denen sich die Deutschen eins aussuchen können:
- Mitguckgelegenheit
- Endlichmalpatriotismuszeigendürfen
- Knappbeikassekannnichtinderkneipezuschauen
Sie können gern im Kommentar Ihre eigenen deutschen Begriffe dafür beisteuern. Oder Sie können auch – da der Begriff „public viewing“ ja bereits vergeben ist – einfach einen neuen englischen Ausdruck dafür finden, der im Gegensatz zu den anderen Anglizismen im Deutschen vielleicht nichts mit Tod zu tun hat.
Wenn Ihr Beitrag im Duden veröffentlicht wird, schicken wir Ihnen ein tolles T-Shirt.
Schöne Grüße aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten,
John